Über mich

Ich komme aus Lübeck und habe in Göttingen, Lund (Schweden) und Kiel studiert. Frank Schirrmacher holte mich 1998 ins Feuilleton der F.A.Z., wo ich als Pauschalist und als Redakteur arbeitete. Seit 2003 bin ich wieder freier Autor. Von 2008 bis 2016 war ich außerdem Satire-Redakteur bei spiegel.de, 2017 bis 2020 Textchef der Wochenzeitung Der Freitag.

Ich habe Prosa, Lyrik, satirische und essayistische Bücher veröffentlicht (Klett-Cotta, Ullstein u.a.) und an der Bundesakademie für kulturelle Bildung unterrichtet. In Berlin veranstalte ich eine Show mit Literatur und Musik, Die Bunte Kuh – über viele Jahre hieß sie: Das Bunte Reh. Hier gastierten so großartige Gäste wie Anke Stelling, Gerhard Seyfried, Ruth Herzberg, Isabel Bogdan, Isobel Markus und viele andere ebenso wundervolle Autorinnen und Autoren. Im Sommer 2021 gründete ich mit Andreas Baum die Novellenreihe edition schelf.

Man hat mich netterweise schon sehr gelobt.

„Ungerer hat ein unschätzbares Talent, das nicht viele haben: Er sucht und findet die richtigen Worte.“ Neues Deutschland

„Als Textchef dieser Zeitung machte er aus mediokren Überschriftsversuchen funkelnde Zeilen und Bildunterschriften.“ Der Freitag

„Klaus Ungerer sieht Texte, wie sie wirklich sind, mit klarem, unverstelltem Blick auf Schwachstellen und Potenziale. Ich habe mich selten so verstanden gewusst wie nach seinem Feedback.“ Christoph Moeskes

„Über ein hochentwickeltes Sprachgefühl gebot Herr Ungerer mit einer erstaunlichen Virtuosität: Die deutsche Sprache, konnte man manchmal meinen, war jenseits der hochgenauen Beschreibungen und der plastischen Metaphern der eigentliche Gegenstand von Interesse und Zuneigung des Verfassers.“ F.A.Z.-Arbeitszeugnis

„Ungerer gehört ohne Zweifel zu den besten Lektoren, denen ich je meine Bücher anvertraut habe. Er ist so sprachmächtig wie feinfühlig und hat stets den sicheren Blick für das richtige Wort. Geht mit großem Wissen um die Literatur ans Werk, ist gründlich und geradezu zärtlich dabei – ich weiß, dass er noch viele meiner Texte zur Perfektion bringen wird.“ Andreas Baum

„Toller Autor.“ Patrick Bahners

„Als Textchef brachte Klaus Ungerer Beiträge zum Leuchten, die bei der Erstlektüre noch zum Fürchten waren. Das gelang ihm zum einen dank seines Gespürs für Dramaturgie, Argumentations- und Erzählfluss. Zum anderen fand er bei umständlichen Sätzen stets die einfachste Formulierung. Unter dem Zeitdruck der Zeitungsproduktion ersetzte Ungerer schiefe Bilder durch starke Metaphern – und erwies sich als bester Klischeefloskelspürhund, den ich im floskelverliebten Feld des Journalismus je erlebt habe.“ Christian Baron

Hier ist mein Wikipedia-Eintrag.

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