Über

„Herr Ungerer verkörperte einen klassischen, wenn nicht sogar den klassischen Typus des Feuilletonisten: den so neugierigen wie distanzierten Beobachter, der die Zeichensprache des modernen Lebens dechiffriert. Es gehört ein hochentwickeltes Sprachgefühl dazu, diese Rolle zu spielen, mit der sich in unserem Beruf die Erinnerung an die berühmtesten Vorbilder verbindet. Über dieses Gefühl gebot Herr Ungerer mit einer erstaunlichen Virtuosität: Die deutsche Sprache, konnte man manchmal meinen, war jenseits der hochgenauen Beschreibungen und der plastischen Metaphern der eigentliche Gegenstand von Interesse und Zuneigung des Verfassers.“
(FAZ, Arbeitszeugnis nach Entlassung)

„Großartige Gerichtsreportagen, scharfsinnige Feuilletons“ (Neues Deutschland)

„Klaus Ungerer trifft in seinen stilistisch eigenwilligen, zuweilen verschroben poetischen, aber immer meisterhaften Gerichtsreportagen nie einen falschen Ton. Er ist ironisch, wo es um ‚verzeihliche‘ Kriminalität geht, und voller humaner Anteilnahme und Einfühlung, wo es wirkliche Schicksale oder gar Tragödien aufzubereiten gilt. Urteile zu sprechen, ist seine Sache nicht. Er macht nur plausibel, wie alles kam.“ (Edo Reents)

„Das Großartige an Klaus Ungerers Geschichten ist, dass es keine Geschichten sind, sondern Sozialreportagen. Ungerer lässt in Der weinende Mörder kein Kopfkino laufen und konstruiert keine Kunstfiguren. Er beobachtet, hört zu, beschreibt. Meist jene, die man kleine Leute nennt, samt ihrer Umstände. Ungerer sollte zur Pflichtlektüre für Parteileute erklärt werden. Ebenso für Feuilletonisten, die schöne Literatur lesen – um von da aus auf die politische Lage zu schließen.“ (Der Freitag)

„Ungerer hat ein unschätzbares Talent, das nicht viele haben: Er sucht und findet die richtigen Worte. Er kommt ohne das Graubrot der Journalistenphrasen und ohne ödes Aneinanderreihen überflüssigen Datenmaterials aus. Seine genau beobachtende Reportageliteratur ist eine, die die Welt der Justiz ebenso ausleuchtet, wie sie die Halbwelt derer in den Blick nimmt, die im Leben nicht das ganz große Los gezogen haben, deren Dasein größtenteils ohne ihr eigenes Zutun verläuft oder denen nicht selten ihre Verzweiflung oder ihre Ratlosigkeit den Gedanken zu einer kriminellen Tat eingibt.“ (Neues Deutschland)

„An Erfindungsreichtum, grotesker Phantasie und Sprachwitz ist Ungerers Weltroman schwer zu übertreffen.“ (FAZ)

Klaus Ungerer auf Wikipedia

Klaus Ungerer auf literaturport.de

Klaus Ungerer bei Facebook

Kontakt: klaus (punkt) ungerer (ätt) gmx (punkt) de

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Ein Kommentar zu “Über

  1. Ich bin über den grönemeyer artikelauf Sie aufmersam geworden und habe dann mit nicht nachlassendem vergnügen Ihren text eleven nine gelesen. Danke dafür, so ging es mir als wessie auch. Danke dafür !mehr davon!

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